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Grenzbefahrung Bericht

Gemarkungs-Grenzbefahrung vom 6. Mai oder die Katakomben von Spöck:Am vergangenen Sonntag bot der Heimatverein für Mitglieder und Interessierte eine Grenzbefahrung der südlichen Spöcker Gemarkungsgrenze mit dem Fahrrad an. Allerdings machte uns die sehr unbeständige Wetterlage einen Strich durch die Rechnung (Redensart aus dem Mittelalter „Jemandem einen Strich durch die Rechnung machen“:Kaufleute und Wirte kennzeichneten früher eine Rechnung damit, dass sie sie durchstrichen. Wenn nun ein Kunde oder Gast eigenmächtig einen Strich durch die Rechnung machte, prellte er sie um ihre Einkünfte). Oder man könnte sagen, es regnete Hund + Katz. Dennoch fanden sich 4 unerschrockene Interessierte um 14 Uhr vor der ev. Kirche ein. Ein Teilnehmer war sogar extra aus Ettlingen angereist, um die Spöcker Gemarkungsgrenze kennenzulernen.Um nicht gänzlich im Regen zu stehen, stellten wir uns in der Einfahrt vom ehemaligen Hirsch-Wirt, gegenüber der Kirche unter. Es dauerte nicht lange und die Ingrid war zur Stelle und bot uns an, alternativ die ehemalige Gastwirtschaft „Zum Hirsch“ + „Brauerei Althaus“ und das dazugehörige Gelände zu besichtigen.Die ausgesprochen freundliche „Fremdenführerin“ zeigte uns zunächst den schön angelegten Garten, den ehemaligen Tanzsaal der Gaststätte, die alt-ehrwürdigen Räume der Gastwirtschaft und – die unbekannten Katakomben von Spöck. Wer würde schon vermuten, daß das gesamte Grundstück von einem fast schon gigantischen Kellergewölbe durchzogen ist? Wir waren fasziniert, welche atemberaubende „Unterwelt“ der alten Brauerei es hier zu entdecken gab. Auch der ehemalige „Eiskeller“, in dem das im Winter gebrochene Eis der Pfinz bis in den Spätsommer gelagert wurde, ist noch vorhanden. Sogar das „Eisloch“ durch das die Eisstangen in den Keller geschafft wurden, ist erhalten geblieben. Alles gekrönt durch die sehr lebhaften Erzählungen und unglaublichen Geschichten aus ihrer Kindheit. Leider meist im Zusammenhang mit den Fliegerangriffen auf Spöck von 1944/45 und den Besatzungssoldaten. Da es allmählich sehr kühl wurde, bat uns Ingrid in die „Gute Stube“ zu Kaffee + Gebäck. Nun wurden erst recht die alten Geschichten aufgetischt und so manche Anekdote machte diesen verregneten Nachmittag zu einem lustigen und interessanten Ereignis. Als dann der Hanjo noch aus seiner Zeit als einer der 4 Spöcker Busfahrer erzählte, war der Nachmittag spätestens damit als „sehr gelungen“ zu bezeichnen.Wir danken Ingrid und Ihrer Familie sehr für die die spontane Führung und die Bewirtung.So konnten wir die Spöcker Geschichte zwar nicht in den Gemarkungsgrenzen kennenlernen, dafür aber in sehr anschaulichen Geschichten + Erzählungen.



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