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Bericht Ausstellung 18.-20.11.13

Ausstellung, Montag, 18.11 – Mittwoch 20.11.13Am Montag besuchten gleich 3 Schulklassen der Richard-Hecht-Schule unsere Ausstellung. Einfach ist es nicht, den 8.- Klässlern dieses schwierige, heikle und eigentlich auch sehr emotionale Thema nahezubringen und den Inhalt der Ausstellung zu vermitteln. Liegt das „zu besichtigende „ Thema doch 70 – 100 Jahr zurück. Dennoch zeigten sich die Schüler sehr interessiert und einige hatten sich auch sehr intensiv mit den Spöcker Schicksalen an den Stellwänden und Ausstellungsvitrinen beschäftig.Zu Beginn wurden die Schüler zu ihren Kenntnissen zum 1. oder 2. Weltkrieg befragt. Viele der Schüler kannten tatsächlich Erzählungen der Eltern oder Großeltern über im Krieg gefallene Familienangehörige oder Erzählungen aus den Kriegszeiten. Eine 14jährige Schülerin bemerkt, sie kenne Erzählungen von ihrem Vater zum Tod seines Bruders, der im Krieg gefallen ist. Es zeigte sich, daß der Onkel der Schülerin im Kosovo-Krieg fiel. Es ist sehr erschütternd, wenn ein heute 14jähriges Mädchen vom Tod eines Familienangehörigen so zeitnah berichten kann.Am Dienstag wurde die Ausstellung auch von Professor Konrad Dussel besucht. Professor Dussel ist der Verfasser unserer neuen weiterführenden Spöcker Ortschronik für die Jahre 1924 – 2015. Ebenso ließ es sich Dr. Hans-Werner Scheuing vom Bundes - Arbeitskreis zur Erforschung der nationalsozialistischen Euthanasie und Zwangssterilisation aus Neckar-Gemünd nicht nehmen, sich besonders mit den Biografien der 3 Euthanasie-Opfer aus Spöck zu befassen. Er regte auch eine Stolper-Stein Aktion für Spöck an.Im Laufe der 3 Nachmittage kamen die Besucher um sich die Ausstellung in aller Ruhe anzusehen. Dabei ergaben sich oftmals sehr intensive Gespräche und so mancher Besucher erzählte von Früher und wusste einiges zu den Schicksalen zu erzählen. So konnte auch manche Biografie weiter ergänzt werden. Leider waren es meist sehr traurige und erschütternde Erzählungen.Wir bedanken uns bei allen Helfern und bei allen, die zur Ausstellung beigetragen haben, dem Ausstellungsteam und den fleißigen Helfern in der Küche, bei Kaffee und Kuchen und selbstverständlich den Kuchenspenderinnen. Wir bedanken uns bei der evangelischen Kirchengemeinde für die Räumlichkeiten im Gemeindehaus, der Richard-Hecht Schule für die Stellwände, der Stadt Stutensee und dem Heimat- und Museumsverein Blankenloch für die Ausstellungsvitrinen.Vor allem bedankt sich der Heimatverein sehr herzlich bei allen Besuchern der Ausstellung. Die überwältigende Resonanz hat gezeigt, daß dieses Thema auch nach mehr als 70 Jahren die Menschen noch heute sehr tief bewegt und viel Trauer auslöst.



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