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2 Spöcker Vergangenheit

aus der Spöcker Vergangenheit

Handwerk in Spöck aus der Ortschronik von Artur Hauer:Erst seit nach dem 30jährigen Krieg sind Handwerker wie Mauerer oder Zimmerleute häufiger nachweisbar. Vor allem nach den französischen Kriegen (um 1700) kamen fremde Handwerksgesellen ins Dorf, oftmals mit Gewalt festgehalten und zwangsverheiratet, da man deren Dienste benötigte.Infolge des Hanf- und Flachsanbau waren in Spöck die Weber +Färber stark vertreten.Die aufkommende Industrie produzierte billiger und legte dieses Gewerbe still (ebenso Hafner/Töpfer/Nagelschmied/Holzschuhmacher).Seit dem frühen Mittelalter hatten sich die Handwerker in Zünften zusammengeschlossen. Sie diente zur Wahrung gemeinsamer Interessen und hatten eigene Gesetze. Das Wort Zunft leitet sich von „zu ziemen“ ab.„Das Leben des einzelnen Gruppenmitgliedes wurde von der Zunft entscheidend bestimmt (z.B. Verheiratung). Nur in dieser Einbindung konnte der Zunfthandwerker seiner Arbeit nachgehen. Die Gemeinschaft der Amtsmeister regelte die Arbeit und Betriebsführung des Einzelnen, die Qualität seiner Produkte, kontrollierte seine sittliche Lebensführung, sicherte ihn in individuellen Notfällen und betete für das Seelenheil ihrer verstorbenen Mitglieder.“-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Wieder aus der Ortschronik:Seit Alters her bildeten die Handwerker von Spöck und Staffort eine gemeinsame Zunft mit der „Kanne“ zu Staffort als Zunftherberge. (Staffort war Amtsflecken) Als Zunftsiegel benutzte die Zunft zuletzt das der Metzgerzunft, da das große Siegel bei der badischen Revolution 1848/49 verloren ging.Die Weber und Müller hatten je eine eigene Zunft, während allenderen Handwerker zur „vereinigten Zunft“ gehörten. Wiederholt machten Spöcker Meister den Versuch eine eigene Zunft zu gründen, was von den Behörden aber abgelehnt wurde.Durch das neue Gewerbegesetz von 1863 wurde die Gewerbefreiheit in Baden erklärt und die Zünfte lösten sich auf. An die Stelle des Meisters trat jetzt der Unternehmer. Bei der Auflösung 1864 gehörten der Zunft 73 Meister an. Der letzte Spöcker Zunftmeister war Martin Hofheinz. Die „Zunftfahrnisse“ (Lade, Schild, Siegel, Schriften) wurden versteigert, der Erlös hälftig den Kindergärten Staffort und Spöck überwiesen.



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